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Die richtige Pflege eines Pflanztisches

Ein Pflanztisch sollte nicht fehlen, wenn man gerne im Garten arbeitet und seine Pflanzen auch selber vorzieht. Doch benötigt auch dieser eine gute Pflege, damit er für lange Zeit gute Dienste leisten kann. Wie dies bewältigt werden kann, ohne große Anstrengungen durchlaufen zu müssen, wird nun aufgezeigt.

Die richtige Auswahl

Welches Pflegemittel für das HelferleinPflanztische werden in unseren Breitengraden für gewöhnlich aus einem Grundgestell aus Kiefer oder Fichte hergestellt. Es versteht sich von selbst, dass dieses Holz auf natürliche Weise imprägniert wurde. Dies ist notwendig, damit der Pflanztisch während der gesamten Vegetationspreriode im Freien verbleiben kann.

Ob auf der Terrasse oder an der Hauswand, nur selten steht er vollkommen geschützt. Daher ist es ratsam, die Imprägnierung mit einer ökologisch unbedenklichen Holzschutzlasur mindestens einmal im Jahr zu erneuern. In Regionen, in denen es sehr häufig regnet, sollte dieser Vorgang eventuell sogar zweimal, nämlich vor Beginn der Gartenzeit sowie zum Ende der Saison, durchgeführt werden.

Doch werden auch Pflanztische angeboten, die zwar aus Holz gefertigt sind, aber über eine verzinkte Arbeitsfläche verfügen. Diese ist zwar ebenso leicht zu reinigen wie die hölzerne, jedoch wird sie von der Feuchtigkeit und eventuell darauf liegen bleibendem Material nicht angegriffen.

Pflege für das Helferlein

Natürlich will auch ein Pflanztisch regelmäßig sauber gemacht werden. Verbleibt nämlich Erde oder Wasser auf der Arbeitsfläche oder in den Ablageflächen, so zieht diese, auch wenn sie zunächst trocken erscheint, jede Nacht Feuchtigkeit an. Diese greift über kurz oder lang das Holz an und würde zu frühzeitiger Verwitterung führen. Daher ist es sinnvoll, nach jedem Arbeitseinsatz den Tisch sowohl gründlich abzufegen als auch trocken zu wischen, wenn dies notwendig ist.

Welches Pflegemittel

Die richtige PflegeBei der Frage, welches Pflegemittel am besten ist, streiten sich wie üblich die Gemüter. Zwei Pflegepräparate sollten aber dennoch erwähnt werden. Zum einen haben sich Pflegeöle auf Bienenwachsbasis als besonders wertvoll erwiesen. Sie pflegen und imprägnieren das Holz und sorgen dafür, dass Feuchtigkeit einfach abperlen kann. Zum anderen haben sich Produkte auf der Basis von Leinöl sehr weit in der Rangliste der ökologischen Holzpflegemittel nach oben gearbeitet. Sie werden von dem Holz sehr gut aufgenommen und sorgen dafür, dass es einen seidigen Glanz erhält und wie neu aussieht.

Um die Pflegemittel aufzutragen, ist es notwendig, zuvor den Pflanztisch gründlich, aber trocken zu reinigen. Sollte Wasser notwendig sein, ist es besser, wenn das Holz einen Tag an einem trockenen Ort abtrocknen kann. Sollte es notwendig erscheinen, ist das Holz leicht anzuschleifen. So kann der Holzschutz besser aufgenommen werden.

Auf diese Weise wird auch verfahren, wenn es zu kleinen Dellen oder Abschürfungen des Holzes gekommen ist.

Steht der Pflanztisch während der Vegetationsperiode auf der Erde, ist es empfehlenswert, die untersten 5 bis 10 cm der Tischbeine mit Bootslack vor der Feuchtigkeit des Bodens zu schützen.

Wer die Möglichkeit hat, den Pflanztisch in einem geschlossenen Raum zu überwintern, sollte diese nutzen. Anderenfalls muss es genügen, wenn er durch eine gute, feste Plane abgedeckt, ja geradezu eingepackt wird.